Bitcoin: Langfristig bullisch trotz möglicher Verzögerungen im Rallye-Zyklus
In Anlehnung an den Zyklus von 2021 warnt ein Experte vor möglichen Verzögerungen bei der erwarteten Bitcoin-Rallye im Jahr 2025, bleibt jedoch langfristig optimistisch. Die deflationäre Natur von BTC und ein potenzieller ’Omega-Candle’-Anstieg werden als Schlüsselfaktoren genannt.
BTC-Preis: Steht eine ’Omega-Candle’-Rallye bevor?
Prinz Filip Karađorđević von Serbien und Jugoslawien deutet an, dass die aktuelle Preisentwicklung von Bitcoin möglicherweise künstlich durch Marktteilnehmer unterdrückt wird. Unter Bezugnahme auf den Zyklus von 2021 warnt er vor möglichen Verzögerungen der Rallye im Jahr 2025, bleibt jedoch langfristig bullish gegenüber dem deflationären Wert von BTC.
"Es wird einen Punkt geben, an dem [der Bitcoin-Preis] davonlaufen wird", betonte Filip und unterstrich den letztendlichen Ausbruch trotz kurzfristiger Marktdruck. Seine Aussagen verdeutlichen die Spannung zwischen Marktmanipulation und der inherenten, knappheitsgetriebenen Wertsteigerung von Bitcoin.
Metaplanet schließt sich institutioneller Bitcoin-Akkumulation an, während die Börsenreserven schrumpfen
Die institutionelle Adoption von Bitcoin setzt sich fort, da das japanische Investmentunternehmen Metaplanet den Kauf von 145 BTC bekannt gab und damit seine gesamten Bestände auf 5.000 BTC erhöht. Diese strategische Akkumulation spiegelt die Vorgehensweise von MicroStrategy in einer Phase knapper Börsenreserven wider.
Die Börsenreserven erreichen bemerkenswerte Tiefstände, während Bitcoin-Spot-ETFs eine unersättliche Nachfrage zeigen und innerhalb von nur drei Handelstagen BTC im Wert von 2,2 Milliarden US-Dollar absorbieren. Die Angebotsverknappung fällt mit erneutem Preisoptimismus von Branchengrößen wie Michael Saylor zusammen, dessen bullische Prognosen durch die Marktstruktur zunehmend bestätigt werden.
ARK Invest erhöht Bitcoin-Preisziel auf 2,4 Millionen US-Dollar bis 2030
ARK Invest hat seine Bitcoin-Preisprognose deutlich nach oben korrigiert und geht nun in einem Bullenfall-Szenario von einem Preis von 2,4 Millionen US-Dollar pro BTC bis 2030 aus – eine Steigerung von 60 % gegenüber der bisherigen Schätzung von 1,5 Millionen US-Dollar. Die überarbeitete Prognose des Asset-Managers findet sich in seinem Big Ideas 2025-Bericht, der auch die Basis- und Bärenfall-Projektionen auf 1,2 Millionen bzw. 500.000 US-Dollar anhebt.
Die institutionelle Adoption bleibt der Haupttreiber hinter diesen ambitionierten Zielen. ARK betont die wachsende Anerkennung von Bitcoin als „digitales Gold“ unter Corporate Treasuries und Investmentfonds. Die aktualisierten Modelle deuten darauf hin, dass beschleunigte Kapitalzuflüsse die Bewertungen über die bisherigen Erwartungen hinaus treiben könnten.
Adam Back sagt Bitcoin bei 1 Million US-Dollar bis 2025 voraus: Technische Analyse oder kryptografisches Vermächtnis?
Adam Back, eine zentrale Figur im Bitcoin-Ökosystem und Schöpfer von HashCash, hat eine gewagte Vorhersage gemacht: Bitcoin könnte bis 2025 eine Million US-Dollar erreichen. Seine Prognose verbindet technische Präzision mit historischer Faszination, angesichts seiner rätselhaften Verbindung zu Satoshi Nakamoto, der Backs Arbeit im ursprünglichen Bitcoin-Whitepaper zitierte.
Geldpolitische Straffung, institutionelle Adoption und die Standhaftigkeit langfristiger Halter werden als Haupttreiber für diesen potenziellen Anstieg genannt. Backs Analyse ist keine bloße Spekulation – es ist eine kalkulierte Projektion, die in makroökonomischen Trends und dem deflationären Design von Bitcoin verwurzelt ist.
Die Vorhersage weckt sowohl Begeisterung als auch Skepsis. Handelt es sich hier um eine nüchterne Einschätzung eines Kryptografie-Pioniers, oder verleiht Backs Nähe zu den Ursprüngen von Bitcoin seinen Worten das Gewicht einer Prophezeiung? Der Markt wird entscheiden – doch die Einsätze waren noch nie höher.